USA

Alles rund ums Auto, mit dem Mietwagen durch die USA

Mit dem Mietwagen durch den Westen der USA

Wow, das hatten wir uns einfacher vorgestellt. Nachdem wir uns entschieden haben mit Einzeltickets durch Amerika und Hawaii zu fliegen, mussten wir uns noch für ein Fahrzeug entscheiden. Dies stellte sich als gar nicht so einfach raus.

Im Vorfeld haben wir uns eine Karte vom Westen der USA gekauft. Dann uns die tollsten Ecken des Westens auf dem Computer angeschaut. Danach hat jeder seine Wünsche geäußert, daraus haben wir uns dann die Route gebastelt. Am Ende stand dann eine Route mit etwa 6000 km!

Unser Plan war es 5 Wochen mit dem Van durch den Westen der USA zu reisen. Da wir etwas „planlos auf Weltreisegegangen sind, war uns eigentlich klar, dass es nicht klappen wird. Es kommt ja immer anders als man denkt.

Wichtig war uns nicht immer in irgendwelchen Hostels oder Motels zu schlafen. Wir wollten in die Natur, das Leben draußen genießen. Ein Wein mitten in der atemberaubenden Umgebung trinken. Zwischen Bären und Wild. Flexibel wollten wir sein. Wenn es uns an einem Ort gut gefällt, einfach dort bleiben.

So sah die Planung aus…da wir ja nun aber Planlos auf Weltreise gegangen sind, haben wir auch dieses fast alles wieder über den Haufen geworfen. Wir haben die Route etwas gekürzt um nicht alle 2 Tage an einem neuen Ort zu sein. Das war eine gute Entscheidung und um einiges entspannter. Mein Tipp an euch…langsam reisen, Zeit nehmen und einfach genießen!

Was musst Du bei der Autovermietung alles beachten?

Ich fand es gar nicht so einfach durch den ganzen Dschungel der Autovermietung in den USA durchzublicken. Wir wollten es nicht zu teuer, wollten drin Schlafen können (also genügend Platz). So war unser Plan. Wir haben uns nun für einen relativ großen Wagen entschieden, leider konnten wir die Sitze nicht umklappen. So das wir zwischendurch auf unser Zelt angewiesen waren.

  1. Versicherungen gut durchlesen. Wenn du es wie ich nicht verstehst, einfach vorher in den AGB in Deutschland schauen. Deshalb haben wir auch über Sixt gebucht. Ob das nun Clever ist, keine Ahnung
  2. Uns war wichtig, dass wir beide fahren dürfen
  3. Dass wir keine Meilenbegrenzung haben.
  4. Die Versicherungshöhe ausreichend ist.
  5. Was getankt werden muss Dies und das in den USA
  6. Wir haben den Zusatz dazu genommen, heißt Pannenhilfe, kostet etwa 2 Euro mehr am Tag. (Reifen kaputt, Motor defekt.)
  7. Bevor ihr losfahrt, unbedingt einmal um das Auto gehen ob alles ok ist. Am besten Fotos von den Stellen machen die ihr gefunden habt, glaubt mir…es ist gar nicht so einfach zu erklären, was ihr da gefunden habt. nur mit nen bissl Denglisch ….
  8. KM Stand notieren! Auch wenn ihr freie Kilometer habt.

 

Für welches Auto entscheide ich mich jetzt?

In erster Linie muss das jeder selber entscheiden. Jeder reist anders und jedem sind unterschiedliche Dinge wichtig.

Normalen Camper:

Vorteil: alles auf einem Haufen, Duschen, Toilette, Schlafen, Kühlschrank, Strom

Nachteil: Mega teuer, bei der KM-Zahl die wir on the Road sein wollten. Außerdem fanden wir es als nicht so angenehm, mit so einem großen Camper durch die großen Städte wie San Francisco, Los Angeles zu fahren.

Kosten: den billigsten den wir gefunden hatten 5246 Euro hier sind keine Frei-Meilen enthalten.

Wir haben es als zu teuer empfunden! Hinzu kommen immer noch die Eintrittsgebühren in dem jeweiligen National-Park (wobei wir uns einen Annuel-Pass gekauft haben, kostet 80 Dollar. Damit konntest du in jeden Nationalpark fahren). Und nicht zu vergessen die Stellplätze für den Camper sind noch nicht mit inbegriffen.

 

Jucy:

Vorteil: Klein, handlich. Mehrere Schlafmöglichkeiten. Sven ist ja jemand der so doll schnarcht. Er schläft auf dem Dach, ich im Auto. Kann auch in den Städten gut vorankommen. Du musst dir nicht das ganze Campingmaterial kaufen.

Nachteil: Mit dem Fahrzeug darfst du einige Sachen gar nicht machen. Verboten ist es z.B. ins Death Valley zu fahren.

Kosten:  ca. 3631 € inkl. aller Meilen

Auch hier kommen kosten für Tanken, Campingplatz und Eintritt in die Nationalparks

 

Van von Escape:

Vorteil: Eigenschaften wie oben. Van ist ein bisschen größer und er sieht total lustig aus. Tolle Motive auf dem Auto. Du brauchst nichts mehr kaufen. Genügend Stauraum ist ebenfalls vorhanden.

Nachteil: Teurer als Jucy und auch hier darfst du nicht alles machen!

Kosten: etwa 3900 Euro inkl. aller Meilen.

 

Normales Auto:

Wir haben uns für diese Variante entschieden. Um einiges billiger und flexibler. Unsere Eigenschaften hat es erfüllt.

Vorteil: Groß genug um bei schlechten Wetter auch mal im Auto zu übernachten. Flexibel

Nachteil: Wir mussten uns eine Campingausrüstung kaufen. Wir hatten keinen Kühlschrank, haben uns aber eine Kühlbox gekauft. Für uns reichte dies völlig aus.

Für ein Navigationsgerät wollten die doch wirklich unglaubliche 11 Euro am Tag nehmen.

Kosten: nur das Auto inkl. aller Meilen und Versicherungen 1700€

unser Auto auf der Tour mit dem Mietwagen durch den Westen der USA
unsere heulende Myrthe

Die Sachen mit dem Tanken

In den USA wird nicht in Liter getankt sondern in Galeonen!

1 Galeone ist sind in Deutschland 3,97 Liter! Natürlich haben die hier auch andere Bezeichnungen.

Wir tanken Nr 87,

du kannst erst zum Schalter gehen und das bezahlen was du möchtest, alles was nicht in deinen Tank passt, bekommst du wieder zurück. Du kannst aber auch mit Kreditkarte direkt an der Zapfsäule bezahlen. Dazu musst nur in der Regel nur die letzten 3 Ziffern deiner Kreditkarte eingeben. Wir sind immer zum Schalter gegangen und haben bezahlt.

Wir hatten natürlich mal wieder vergessen zu Fragen, was der Wagen tanken darf. Typisch nech! Also haben wir uns das Handbuch geschnappt und versucht raus zu bekommen was in diesen Schlitten hinein muss. Wir wollten ja nicht das die heulende Myrthe danach wie ein Känguru hüpft.

Das war natürlich in Englisch. Ich muss mir echt immer wieder in den Arsch treten, warum ich in der Schule früher immer mehr vor der Tür stand als drinnen saß, wäre echt alles viel einfacher gewesen.

welt im Koffer beim tanken

Aber…einfach kann ja jeder…

Dann bin ich einfach zum Mann am Schalter gegangen und habe gefragt. Erst hat er natürlich nichts verstanden. Ich habe ihn dann einfach mit nach draußen geschleppt und er hat es uns gezeigt. Wozu solche Augen doch fähig sind…grins.

Um eine Richtzahl zu bekommen. Wir haben für 30 Dollar getankt und unser Auto war gerade einmal halb voll. Das dies natürlich bei jedem Auto unterschiedlich ist, brauche ich nicht zu erwähnen, oder?

 

Verkehr und Navigieren in den USA

Wir haben uns noch ganz altmodisch für eine Karte entschieden. Klasse Idee, wenn man keine Lesen kann, nech. Wir hatten auch echt unseren Spaß, da ich Sven immer in die falsche Richtung gelotst habe. Wenn ich etwas absolut nicht kann, dann ist es Karten lesen. Aber wer nicht hören will, muss fühlen, nech Sven!!! Nach einem Tag ohne Navi haben wir uns dann für eine Sim-Karte mit unbegrenzten Datenvolumen geholt. Und so haben wir ein Handy das Google kann und uns alle Fragen beantwortet. Glaubt mir. Wir haben viele Fragen…Sixt wollte für das Navigationssystem 11 Euro am Tag haben. Das ist viel zu viel, wie ich finde!

Die Straßen sind ganz gut ausgebaut. Relativ viele Schlaglöcher aber ist ja nicht unser Auto…grins. Die Beschilderung ist etwas irreführend. Alleine und ohne Navi, wäre ich auf jeden Fall aufgeschmissen. Aber auch das hätte ich gemeistert!

Welche Fehler solltest du vermeiden, wenn du mit dem Mietwagen in den USA unterwegs bist?!

  • nicht zu viel vornehmen. Lieber mal einen Tag länger an einem Ort bleiben. Sonst kannst du spätesten nach 3 Wochen nichts mehr aufnehmen. So viele neue Eindrücke lassen sich sonst nicht mehr verarbeiten!
  • kein Wasser an Board zu haben. Die Strecken im Westen der USA können echt lang sein. Wenn du dann eine Panne am Auto hast oder irgendetwas zwingt dich dazu stehen zu bleiben, ist es wirklich fahrlässig nichts an Flüssigkeit im Auto zu haben.
  • Bevor du wieder auf die endlosen geradeaus Strecke gehst unbedingt Tanken. Es kann schon Mal echt lange dauern bis die nächste Tankstelle kommt.
  • zu schnell fahren.Bitte halte dich an die Geschwindigkeitsbegrenzung, dies kann echt richtig teuer werden. !

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24 thoughts on “Alles rund ums Auto, mit dem Mietwagen durch die USA

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